Über Mich

Schon seit frühester Kindheit mit Hunden und allerlei anderen Tieren in Kontakt, bekam ich im Frühling 2007 meinen ersten wirklich "eigenen" Hund - Skip.

Dazu kam es über einen kleinen Umweg... im Herbst 2006 starb unser Familienhund, der Windhund-Mischling Silver, den wir etwa 5-jährig aus dem Tierschutzhaus übernommen hatten. Da ich in meiner Familie das Hunde-Fanatiker-Gen wohl nur durch Zufall mitbekommen habe und meine Familie mein Hobby zwar geduldig erträgt, meine Begeisterung aber nicht teilt, kostete es mich mehrere Monate Überzeugung um wieder einen Hund anschaffen zu dürfen. Im Winter suchten wir also nach einem neuen Hund für mich: kleinwüchsig, nicht älter als 6 Monate, leicht erziehbar bzw. in irgendeiner Weise sportlich führbar, mehr oder weniger kurzhaarig.  

Da die "gängigen" sportlichen Mini-Formate alle mit reichlich Haarkleid ausgestattet sind, kam ich schlussendlich auf den Langhaardackel, der sich ja immerhin für die Fährtenarbeit hervorragend eignet. Bei unserer Suche in Tierheimen und im Internet stieß meine Mutter immer wieder auf eine kleine, 9 Monate junge Rauhaar-Mix Hündin, die sie unglaublich süß fand. Ich teilte die Begeisterung nicht, ließ mich aber zu einem Kennenlernen überreden.

Im (mitlerweile aus gutem Grund geschlossenen) "Tierheim" Stockerau angekommen waren wir von Tinka's Charme sofort bezaubert und haben sie gleich mitgenommen. Was uns bei der Vermittlung nicht gesagt wurde: Tinka war in der 5. Woche tragend. So kamen meine Mutter und Ich zum zweifelhaften “Vergnügen” der Aufzucht von 8 (Acht!) Welpen im Januar im 4. Stock einer Stadtwohnung. Glücklicherweise ist alles relativ gut gelaufen, die Welpen haben alle neue Besitzer gefunden und die Wohnung hat ohne (größere) Schäden überlebt. Trotzdem ist dies eine Erfahrung die ich ohne reifliche Vorbereitung wirklich niemandem wünsche. Tinka hingegen zeigte uns auch nach der Welpenabgabe immer deutlicher, dass sie mit einem Leben in der Stadt nicht einverstanden war. So vermittelten wir sie im Frühling schweren Herzens an eine nette Familie mit Garten, wo sich ihr Problemverhalten schlagartig in Luft auflöste... 

Ich stand also wieder ohne Hund da, und da wir nun mit Tierheimen schon genügend schlechte Erfahrungen gemacht hatten und der kleine Hund sich keinesfalls als mehr stadtgeeignet erwies als unser voriger - großer – Mischling, wurde mir der Wunsch nach einem reinrassigen, großwüchsigen Welpen erfüllt. Meine Wahl fiel auf den Kurzhaar Collie. Da es zu dem Zeitpunkt in Österreich keine Welpen zur Abgabe gab, nahm ich Kontakt zu Züchtern in Deutschland auf.  Ich wollte von Anfang an eine Hündin, am besten Tricolor. Als Frau Weidmann mich dann anrief und mir mitteilte, dass in dem Wurf leider nur zwei Hündinnen gefallen sind, beide Sable, entschieden wir uns trotzdem hinzufahren um zumindest einmal einen Kurzhaar Collie in Natura gesehen zu haben. So kam es, dass ich am 25.3.2007 "meinen" Skip erstmals in den Händen halten durfte - ganze 7 Tage war er alt und ich habe mich sofort entschieden: der muss es sein! Aus welchem Grund auch immer hatte es mir der kleine "Braveheart" angetan und dass er sowohl die "falsche" Farbe hatte als auch nicht gerade eine Hündin war, störte mich nicht länger. Sieben Wochen später durfte ich den Zwerg abholen und wir flogen gemeinsam zurück nach Wien.

Seither ist einige Zeit vergangen und die Begeisterung hat nicht nachgelassen - im Gegenteil. Mit den ersten zaghaften Versuchen auf Ausstellungen und dem rasch eintretenden (unerwarteten) Erfolg ließ die Zuchtzulassung nicht lange auf sich warten. Durch den anhaltenden Kontakt zu vielen Züchtern im In- und Ausland habe ich in den letzten Jahren versucht, so viel wie möglich über diese wunderbare Rasse in Erfahrung zu bringen und mich im Winter 2009 entschlossen auch ohne Hündin einen Zwingernamen schützen zu lassen - mein Weihnachtsgeschenk an mich selbst. 

Im Dezember 2010 bagann ich meine Arbeit als Veterinärmedizinische Assitentin und absolvierte außerdem meine Ausbildung zur Tierpsychologin/Hundetrainerin, Ernährungsberaterin für Hunde und einen Lehrgang zur Kleintiermassage. Fast zwei Jahre danach, im Herbst 2013, beginnt nach meinem derzeitigen Auslandspraktikum in den USA meine Zusammenarbeit mit einer renommierten Tierarztpraxis als Beraterin in Ernährungs- und Haltungsfragen sowie als Verhaltenstrainerin.  

In der Zwischenzeit ist ausserdem ein weiterer Traum in Erfüllung gegangen: meine Elsa - der erhoffte Grundstein meiner eigenen Hundezucht und eine charmante, stets lustige Begleiterin, die jedes Herz im Sturm erobert.  

Zu meinem Zwingernamen:  

CONCINNITY (engl.) bedeutet in etwa:

  • Das geschickte, harmonische Zusammenführen von Teilen eines Kunstwerks zu einem Gesamtwerk voll Ausgewogenheit, Eleganz und Leichtigkeit.”
  • von lat. ‘concinnitas’ = um in Ordnung zu bringen und ‘concinnuus’ = geschickt verbunden